Knapp unterhalb des Horntaljochs werden Gurt, Helm und Kletterutensilien ausgepackt und verwendet, denn an der Hohen Villerspitze ist Bergsteigen in steilem Gelände angesagt. Über Bergwiesen und Trittspuren im Fels- und Schrofengelände erreicht man den eindrucksvollen "Schiefen Gang" - ein Band, das den Übergang in die zum Gipfel führende Verschneidung beschreibt. Es sind nicht die Kletterstellen bis zum unteren dritten Schwierigkeitsgrad oder die Gipfelhöhe von 3.087 m, sondern das steile, größtenteils weglose Gelände, welches den Anspruch der Tour bestimmt. Die Hohe Villerspitze wird recht selten bestiegen, oft ist man alleine an ihr unterwegs. Strebt man nach einem ursprünglichen Bergerlebnis, ist sie genau das richtige Ziel.
Tour buchen1-2 Personen
1 Person 580€, 2 Personen 320€/Person
Sehr gute Trittsicherheit erforderlich. Die Route führt durch steiles Wiesen- und Schrofengelände. Im Fels erreichen die Schwierigkeiten den Grad UIAA III-. Der übliche Zustieg erfolgt von der Franz-Senn-Hütte. Die Tour erfordert insgesamt knapp 1.000 Höhenmeter in Auf- und Abstieg.
Juni bis November (bei zu viel Schnee, Vereisung oder Nässe nicht möglich)

Christoph Soratroi

Thomas Peer

Moritz Orgler

Johannes Mair

Markus Emprechtinger

Raimund Huter

Johannes Kirschner

Matthias Knaus
Stubaier Bergführer GesbR